Definition Tiergestützte Fördermaßnahmen

 

Unter dem Begriff Tiergestützte Fördermaßnahmen sind alle Aktivitäten zusammengefasst, bei denen durch den Einsatz eines Tieres das Wohlbefinden von Menschen gesteigert werden kann. Ein Beispiel hierfür sind Besuchshunde in Seniorenheimen, die alleine durch ihr Dasein den Menschen aufheitern und auch gesundheitlich positive Wirkungen hervorrufen.

  

Tiere nehmen den Menschen so an, wie er ist, ob alt, ob jung, ob behindert oder hyperaktiv. Durch diesen sogenannten "Aschenputteleffekt" trauen sich besonders Kinder und Erwachsene, die von anderen Menschen oft nicht anerkannt oder "komisch" angesehen werden, mit Tieren zu arbeiten.

 

Positive Wirkungen der Tiergestützten Fördermaßnahmen sind:

 

geistig/emotional:

  • stiller Psychiater > Der Hund weiß ohne Worte, wie es den Menschen geht
  • Stärkung des Selbstbewusstseins durch positive Erfahrungen mit dem Hund, z.B. beim Einstudieren von Tricks
  • Motivation
  • Entspannung, Stressabbau
  • Überwinden von Ängsten, z.B. Ängste vor körperlicher Nähe
  • Steigerung der Selbstwahrnehmung

 

motorisch

  • Verbesserung der Grob- und Feinmotorik, z.B. beim Bürsten des Hundes
  • gezieltes positives Ausleben von Bewegungsdrang und gesteigerter Aktivität
  • Körperkoordination, z.B. beim Bewegungsparcour mit dem Hund
  • Erfahrung der Körperhaltung und Körpersprache, da der Hund hierauf besonders achtet

sozial

  • Förderung sozialer Kontakte
  • Aufbau von Beziehungsfähigkeit
  • Förderung von Sensibilität, die Partnerschaft mit dem Hund sensibilisiert für den Nächsten
  • Entwicklung und Stärkung von Verantwortungsbewusstsein 

          und viele weitere...

 

 

"Tiere sind die besten Freunde.

Sie stellen keine Fragen und kritisieren nicht."

Mark Twain 

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